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Das
5000-Einwohnerdorf Jelling oder Jellinge liegt mitten in Jütland,
nordwestlich von Vejle. Das königliche Jelling gehört zu den
bedeutenden archäologischen Fundplätzen Dänemarks.
Zwischen den größten Grabhügeln (Nord- und
Südhügel) Dänemarks liegt hier eine Steinkirche aus der
Zeit um 1100 n. Chr., die über älteren Holzkirchen errichtet
wurde.
Davor stehen der Thyrastein und der Haraldstein, die beide von der
UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Der Platz hatte bereits
seit der Bronzezeit kultische Bedeutung.
Nicht weit von Viborg liegt Mammen, wo eine in diese Zeit passende mit
Silberdraht eingelegte Prunkaxt gefunden wurde. Aber es waren
Könige des 10. Jh. die Jelling seine heutige Bedeutung gaben.
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In Jelling stehen die Jelling-Steine, der
'Taufschein'
Dänemarks. Die Runensteine wurden von König Harald Blauzahn
für seine
Eltern Gorm den Alten und Königin Thyra errichtet. Harald Blauzahn
(Der
Sohn Gorms, wurde erst im reiferen Alter von etwa 40 Jahren König
und
ließ sich im Jahre 960 taufen. Danach gab er wohl jenen
gewaltigen
Runenstein in Auftrag der Haraldstein oder der Taufstein Dänemarks
genannt wird. Er ließ die erste Holzkirche bauen in die er seine
Eltern
umbettete).
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